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Start für eine neue Schule: Feierliche Grundsteinlegung unserer Da Vinci Gemeinschaftsschule

Am Mittwoch, dem 20. Mai 2026, feierten wir in Großpösna die Grundsteinlegung unserer neuen Da Vinci Gemeinschaftsschule Großpösna. Gäste aus Politik, Bildung, Vereinen und der Gemeinde kamen zusammen, um den offiziellen Start des ersten Bauabschnitts der neuen Schule zu feiern. Unter den Gästen waren unter anderem der Landrat Herr Graichen, Bürgermeister Herr Strobel, Vertreter des Fördervereins sowie unseres Kooperationspartner Löwenzahn-Grundschule Großpösna, der Hort „Zum, Regenbogen“, der Verein Ku(H)stall, der örtliche Fußballverein sowie unsere zukünftigen Schüler mit ihren Eltern.

Wir freuen uns, dass wir mit der neuen Gemeinschaftsschule den Kindern und Jugendlichen eine moderne weiterführende Schule in Großpösna anbieten können.

Wünsche der Schüler und Schulgenehmigung

Ein besonderer Moment war für uns das Versenken der Zeitkapsel. Diese enthielt Zukunftswünsche der ersten Schüler, die die Gemeinschaftsschule ab August besuchen werden. Alle Kinder hatten bei der Schüler-Challenge vor einer Woche die Möglichkeit, ihre Zukunftswünsche für ihre Schullaufbahn, für ihre Ausbildung und ihr weiteres Leben zu formulieren. Gemeinsam mit den Geschäftsführern Dr. Irene Petrovic-Wettstädt und Geschäftsführer Martin Bauch, Schulleiterin Freya Penschuk, Bürgermeister Daniel Strobel und Landrat Henry Graichen sowie dem Architekten Marco Stelzel haben zwei Schüler die Kapsel im Grundstein eingelassen. Enthalten sind neben den Zukunftswünschen unserer Schüler auch Baupläne und eine Tageszeitung.

Für große Freude sorgten außerdem zwei wichtige Genehmigungen: Herr Landrat Graichen übergab uns offiziell die Baugenehmigung für den ersten Bauabschnitt. Gleichzeitig erhielt unser Schulträger vom LASUB die endgültige Schulgenehmigung für die Da Vinci Gemeinschaftsschule Großpösna.

Den emotionalen Abschluss bildete ein gemeinsamer Flashmob der zukünftigen Schüler unter dem Motto: „Die Zukunft der Erde liegt auch in unseren Händen.“ Damit endete ein besonderer Tag, der den Beginn eines neuen Bildungsstandortes in Großpösna markiert.

Zwei Bauabschnitte bis 2034 geplant

Mit der feierlichen Grundsteinlegung beginnt nun offiziell die Bauphase unserer Schule in Großpösna. Bis 2030 sollen auf dem Campusgelände zwei Lernraumwürfel gebaut werden. Bis 2034 folgen eine Sporthalle sowie ein Verwaltungs- und Mensagebäude. Das gesamte Bauprojekt hat ein Volumen von rund 11 Millionen Euro. Mit Abschluss aller Bauarbeiten soll auf dem heutigen Bolzplatz- und Rodelberg-Gelände ein moderner Bildungscampus für Großpösna entstehen.

Mehr erfahren

Hier geht’s zum Beitrag des MDR Sachsenspiegel, die live vor Ort von unserer Grundsteinlegung berichtet haben.

Richtigstellung: Im Videotext des Beitrags „Neue Gemeinschaftsschule Großpösna“ vom 20. Mai 2026 wurde der Begriff „der freien staatlich anerkannten Gemeinschaftsschule“ verwendet. Aktuell sind wir eine „staatlich genehmigte Schule“, d.h. die Schule darf betrieben werden und die Schulpflicht erfüllen. Wir haben vor, eine „staatliche Anerkennung“ zu gegebener Zeit beim LASUB zu beantragen.

Hier geht’s zum Hörbeitrag im Nachrichtenradio MDR.

Moderne Schule für gemeinsames Lernen

Unser Schulträger, die DA-VINCI-CAMPUS Nauen gGmbH, hatte bereits im Juni 2025 den Antrag zur Gründung der Gemeinschaftsschule beim Landesamt für Schule und Bildung (LASUB) eingereicht. Vorausgegangen waren intensive Gespräche mit der Gemeinde Großpösna, dem LASUB und den Bildungspartnern vor Ort.

Unsere Schule wird als zweizügige Gemeinschaftsschule mit rund 420 Schülern geplant. Angeboten werden die Klassenstufen 5 bis 12. Dabei arbeiten wir eng mit der Löwenzahn-Grundschule Großpösna und dem Hort „Zum Regenbogen“ zusammen. Die Schule wird als Ganztagsschule geführt. Die Lern- und Betreuungszeit dauert täglich von 8.00 Uhr bis 15.30 Uhr.

Das pädagogische Konzept setzt auf gemeinsames Lernen und individuelle Förderung. Schüler lernen auf Hauptschul-, Realschul- und Gymnasialniveau gemeinsam in einer Schule. Durch moderne Lernformen und flexible Lernräume sollen Kinder entsprechend ihrer Fähigkeiten und ihres Lerntempos gefördert werden. Wir verbinden klassische Lernformen mit modernen, freien Lernzeiten. Dafür entstehen verschiedene Lernbereiche für Gruppenarbeit, Partnerarbeit und ruhiges Einzelarbeiten.

Alle Schüler arbeiten mit digitalen Endgeräten. Begleitet werden sie von Tutoren, die den individuellen Lernprozess unterstützen. Ein besonderes Anliegen ist uns ein positives und angstfreies Lernklima. Ein Belohnungssystem soll soziales Verhalten, Motivation und das Einhalten gemeinsamer Regeln fördern.


Veröffentlicht
21. Mai 2026
Laura Sprave